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Das Verhältnis der deutschen Zeitungsverlage zu „Google“
ist äußerst ambivalent: Überlegungen über Chancen
und Gefahren bestimmen die strategischen Planungen in
den Medienhäusern: Welche Auswirkungen hat Google
auf das angestammte Geschäft der Verlage? Wie kann
man von den Angeboten des Online-Giganten profitieren
und in wieweit muss man sich dagegen schützen?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die weltweit
erste umfassende Studie zum Verhältnis von Zeitungen
zu Google unter dem Titel „Kooperation oder Konfrontation.
Wie müssen Verlage mit Google umgehen?“, die die
Münchner Medienjournalistin Katja Riefler im Auftrag des
BDZV durchgeführt hat. Die Analyse liegt als Buch und
pdf-Datei vor.
Herzstück der 68 Seiten starken Expertise ist eine Umfrage
unter mehr als 200 Zeitungsmanagern: 63 Prozent der
Medienhäuser haben demnach ihre Homepages für
Suchmaschinen-Abfragen so optimiert, dass sie durchschnittlich
bis zu 50 Prozent ihrer Seitenzugriffe durch
Google erhalten. Mehr als die Hälfte der Verlage glaubt,
dass Anzeigenkunden vom Verlag künftig Angebote für
Suchwortwerbung erwarten. Mehr als zwei Drittel der
Befragten sehen in Google eine wachsende Konkurrenz
zu ihrem lokalen Geschäft.
Auf den Umfrage-Ergebnissen basierend zeigt die Autorin
viele Möglichkeiten auf, was Verlage tun können, um
Nutzer noch stärker an sich zu binden. Zudem weist sie
Wege auf, wie Verlage ihren Anzeigenkunden eine
noch direktere Zielgruppenansprache bieten und sich
als professioneller Partner der lokalen Unternehmen
präsentieren können.
Der Report ist freilich kein Rezeptbuch zum richtigen
Umgang mit Google. Aber er liefert wichtige Entscheidungshilfen
für die Verlage.
Die Autorin Katja Riefler berät seit 1998 mit ihrem eigenen Consulting-Unternehmen "RISolutions" Zeitungsverlage im Bereich Internetstrategien und Print-Online-Synergien. Daneben veröffentlicht sie regelmäßig Artikel und Reports zu Zukunftsthemen der Zeitungsverlage.
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