|
Die anhaltend schlechte Konjunktur trifft seit nunmehr fast drei Jahren alle am Wirtschaftsleben Beteiligten, vom Unternehmen bis zum Verbraucher. Sie lähmt Werbebereitschaft und Kaufinteresse, die Auswirkungen auf die Ertragslage der Medien, insbesondere der Tageszeitungen, sind erschreckend.
Die Entwicklungen am Werbemarkt und bei den Auflagen, die Position der Zeitung im Mediengefüge sowie die Bedeutung der wirtschaftlichen Lage insgesamt für die Presse werden ausführlich beschrieben im aktuellen Jahrbuch des BDZV „Zeitungen 2003“. Der Beitrag zur „wirtschaftlichen Lage der deutschen Zeitungen“ mit zahlreichen Schaubildern und Tabellen bildet das Herzstück dieses Standardwerks. Er wird ergänzt durch zwei Artikel zur Situation der Branche aus Sicht von Verlagsberatern („Keine Zeit zum Jammern) und Wissenschaft („Krisenmanagement im Zeitungsverlag“). Dabei dokumentiert das vorliegende Jahrbuch „Zeitungen“, das in dieser Form zum 17. Mal erscheint, nicht nur Anzeichen der „Krise“, sondern auch Wege zu ihrer Bewältigung.
Darüber hinaus bietet der Band zahlreiche Fachaufsätze zu einem breit gefächerten Themenspektrum, die Jahreschronik des BDZV sowie Statistiken, Tabellen und Grafiken, die den Nutzwert der 468 Seiten starken Publikation erhöhen. Wie die Vorgänger erhebt auch diese Ausgabe den Anspruch, all denen zu dienen, die sich mit den Zeitungen in Deutschland auseinandersetzen wollen. Dabei soll „Zeitungen 2003“ als umfassende Informationsquelle zu wichtigen Einzelthemen ebenso wertvolle Hilfe leisten, wie als Nachschlagewerk und Serviceinstrument für den Medienalltag.
Über Zeitungen und ihre Verbreitung, über neue Märkte und neue Leser berichten im aktuellen Jahrbuch: Dieter Keller, Peter Heinlein, Thomas Breyer-Mayländer, Klaus Schönbach, Ulrich Reitz, Anja Pasquay, Gernot Facius, Uwe Kammann, Joachim Donnerstag/Hans-Jürgen Hippler/Jochen Schmitz/Jochen Wilhelm, Martin Jastorff, Georg Hesse, Katja Riefler, Christoph Nogly, Ralf Siepmann, Volker Nickel, Kay E. Sattelmair, Michael Rediske, Ricarda Veigel und Christian Resing.
Aus dem Inhalt
|